Primavera

Ein neuer Bus für die Kinder von Munaychay

Munaychay, Peru

Das Kinderdorf „Munaychay“ ist das Herzstück von dem gemeinnützigen Verein „Herzen für eine neue Welt“, der 1998 in Königstein gegründet wurde. Das Dorf liegt im Chicon-Tal, 60 Kilometer von Cusco entfernt auf knapp 3.000 Metern in den Hochanden. Die 70 Kinder, die hier leben, sind verwaist, wurden verlassen oder deren Eltern können sie nicht mehr ernähren.

Im Kinderdorf haben sie nun ein liebevolles Zuhause gefunden, wachsen behütet auf und können sich entsprechend entwickeln. Etwa 50 von ihnen gehen zur Schule und müssen dafür täglich lange Wege auf sich nehmen. Aber mit der Unterstützung von Primavera konnte jetzt ein neuer Bus angeschafft werden, der die Kinder nun in die Schule fährt und sie auch wieder ins Kinderdorf zurück bringt.

Die Kinder sind sehr glücklich über den neuen Bus und freuen sich täglich auf die gemeinsamen Fahrten.

Zu Besuch vor Ort...

Februar 2013

Anlässlich einer privaten Reise nach Peru besuchte Dr. Helmut Schwarz mit seiner Frau das Kinderdorf auf 3.800 Hm in den Peruanischen Anden.
"Bei unserem Besuch wurden wir von Antonio Rangel (Leiter der Bosch Niederlassung in Lima) begleitet, der zusammen mit Bosch-Mitarbeitern und der Projektleitung vor Ort das Hilfsprojekt betreut. Aufgrund von Schulferien konnten wir nur im Kinderdorf mit Kindern zusammentreffen. Dennoch erhielten wir einen guten Überblick über die zahlreichen Aktivitäten."
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Bücherspende für 12 Schulen

Februar 2013

Überglücklich waren die Direktorinnen und Direktoren der Schulen, als sie die zahlreichen Bücher, Spielzeuge, Brettspiele und Globen auf der Bühne im Salon Cultural in Urubamba in Empfang nahmen (Bilder ansehen). Die Bücherspende im Wert von 12 000 EUR ist die erste gemeinsame Hilfsaktion der beiden deutsch-peruanischen Hilfsprojekte Primavera und Corazones para Peru und unterstützt insgesamt 12 Schulen der Region Urubamba, beispielsweise in Chicon, Huilloc und Yanahuara. Weiterlesen...

Herzen für eine neue Welt.

Urubamba, Peru

Das Projekt wurde 1998 von Dieter Arnold gegründet mit dem Ziel, Kindern in den ländlichen Gebieten des Hochlands der peruanischen Anden, medizinische Versorgung, gesunde Ernährung, Schulen und Ausbildungen zu ermöglichen. Die Kinder hätten in diesen Gebieten ansonsten keine Chance auf ein selbstbestimmtes Leben, sind oft unterernährt oder krank. Von ihren Eltern werden sie oft zum Geldverdienen geschickt, da die Eltern selbst kein ausreichendes Einkommen haben. Nicht selten müssen sich die Kinder als Waisen auf der Straße durchschlagen und enden damit häufig in Kriminalität und Prostitution.

Das Projekt begann mit einem Kindergarten mit kleiner Küche für 50 Kinder in der Nähe von Urubamba, ca. 60 km von der Cusco entfernt. Es folgten ein Gesundheitszentrum mit Versammlungsraum für die Gemeinde und ein Kinderheim für etwa 80 Waisen. Anschließend errichtete man eine Schule für 6- bis 16-Jährige, in der heute über 200 Kinder unterrichtet werden. Um auch den Familien zu helfen, vergibt das Projekt Kleinkredite für Existenzgründungen, mit entsprechender Beratung und Anleitung durch Experten. Zum Beispiel für den Gemüseanbau oder die Zucht von Meerschweinchen, die in Peru eine Delikatesse darstellen. Die Nachhaltigkeit bei allen Vorhaben und Aktivitäten ist für die Projektleitung von größter Wichtigkeit.

Heute hat das Projekt 55 Mitarbeiter. Finanziert wird das Projekt durch Spenden und Patenschaften, sowie durch Eigenleistungen wie Anbau und Verkauf von Agrarprodukten, verschiedenen Handarbeiten wie Briefkarten mit getrockneten Blumen der Anden.

Über Peru...

Hauptstadt: Lima
Größe: 1.285.220 km²
Einwohner: 29,5 Millionen
Bevölkerungsdichte: 22 Einw. / km²
Bevölkerungswachstum: 0,72% p.a.
Amtssprache: Spanisch, Quechua, Aimara
Alphabetisierungsrate: 92,9 %
Religion: Katholisch (81 %), Evangelisch (12 %)
Währung: Nuevo Sol

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